Gemeindeportrait von Läufelfingen





 

Läufelfingen (556 m.ü.M.) liegt zuoberst im Homburgertal im Kanton Baselland, am Fuss des Unteren Hauensteins, 10 km vom Bezirkshauptort Sissach und 10 km von Olten entfernt. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 815 ha, wovon 345 ha von Wald bedeckt und 405 ha landwirtschaftlich genutzt sind. Der höchste Punkt befindet sich über der Schmutzbergfluh auf 980 m, der tiefste Punkt an der Grenze zu Buckten auf 495 m.

Läufelfingen hat 1270 Einwohner. Der Anteil Kinder (bis 14 Jahre) beträgt 16%, der Anteil über 65Jährige beträgt 18%. (Zum Vergleich: im ganzen Kanton betragen die Anteile 14% bzw. 19%). Der Ausländeranteil beträgt 11% (ganzer Kanton: 19%), Ortsbürger sind 20%. Es gibt in Läufelfingen 580 Haushalte. In 50 Betrieben sind rund 320 Personen beschäftigt (Voll- und Teilzeit).

Man kann im Dorf alles für den täglichen Bedarf einkaufen. Ausserdem gibt es mehrere Restaurants, zwei Arztpraxen, eine Post, eine mobile Bank sowie Dienstleistungsbetriebe wie Coiffeuse, Fusspflege etc. Die Kinder können Spielgruppe, Kindergarten und Primarschule im Dorf besuchen. Die Sekundarschule befindet sich in Rümlingen und Sissach. Gemeinsam mit unseren fünf Nachbargemeinden im Oberen Homburgertal betreiben wir das Alters- und Pflegeheim Homburg in Läufelfingen und die Spitex in Buckten.

Es gibt in Läufelfingen über 20 Vereine, die Sport- und Freizeitaktivitäten organisieren und das kulturelle Leben mitgestalten, dazu eine ev.-ref. Kirchgemeinde und einen röm.-kath. Kultusverein, der Teil der katholischen Pfarrei Sissach ist. Die Bürgergemeinde organisiert den traditionellen Banntag, der alle drei Jahre jeweils an Auffahrt stattfindet.

Läufelfingen liegt an der historischen Alten Hauensteinlinie, der heutigen S9, die Sissach mit Olten verbindet. Die Bahn wurde als eine der ersten in der Schweiz 1858 eröffnet. Der Hauensteintunnel zwischen Läufelfingen und Trimbach ist 2,5 km lang. Dazu gibt es noch zwei kleinere Tunnel: der Mühliflueh-Tunnel misst 80 m und der Bapur-Tunnel 263 m. Letzterer liegt zur Hälfte bereits auf Buckter Boden. Die Bahnverbindung ist für unsere Gemeinde wichtig, insbesondere auch die Anbindung Richtung Olten/Mittelland. Darum setzen sich Gemeinderat und Bevölkerung entschieden für den Erhalt des „Läufelfingerlis“ ein.